Achtsame Atmung
Achtsame Atmung – gönn deinem Kopf eine kleine Pause 🌿
Kennst du diese Momente, in denen ein Gedanke den nächsten jagt? Du möchtest zur Ruhe kommen, doch im Kopf läuft die To-do-Liste weiter.
Dann schenke dir eine kleine Auszeit. Du brauchst dafür nichts weiter als einen ruhigen Platz, ein paar Minuten und deine Aufmerksamkeit.
⚓️ Dein Atem darf dabei dein Anker sein – zurück zu dir und in diesen Moment.
Ankommen und durchatmen
Such dir einen Ort, an dem du möglichst ungestört bist. Mach es dir bequem, im Sitzen oder im Liegen. Wenn du magst, schließe deine Augen.
Spüre, deine Unterlage, die dich trägt. Für diesen Augenblick musst du nichts erledigen und nichts leisten.
Atme einmal bewusst und angenehm ein – und langsam wieder aus. Lass deine Schultern sinken und deinen Kiefer locker werden. Erlaube deinem Atem anschließend, seinen natürlichen Rhythmus zu finden.
😌 Du musst nichts erzwingen. Du darfst einfach da sein.
Dein Atem als Ruhepunkt
Lenke deine Aufmerksamkeit auf deine Atmung.
Wo spürst du sie am deutlichsten? An deiner Nase? Im Brustkorb? Oder in der sanften Bewegung deines Bauches?
Beobachte, wie der Atem kommt und wieder geht. Bleib für einige Atemzüge bei dieser Bewegung – neugierig und ohne etwas verändern zu müssen.
Vielleicht wird es in dir schon etwas ruhiger. Vielleicht sind auch noch Gedanken da. Beides ist in Ordnung.
🔢 Atemzüge zählen: So geht’s
Beginne nun, deine Atemzüge leise im Kopf zu zählen:
– Beim Einatmen denkst du „eins“, beim Ausatmen ebenfalls „eins“.
– Beim nächsten Einatmen denkst du „zwei“, beim Ausatmen wieder „zwei“.
– Zähle auf diese Weise in deinem eigenen Tempo bis **zehn**.
Und wenn du zwischendurch beim Abendessen, bei einer Besorgung oder bei der Arbeit landest? Dann hast du gerade bemerkt, dass deine Aufmerksamkeit gewandert ist. Genau dieses Bemerken gehört zur Achtsamkeit dazu.
Kehre freundlich zu deinem Atem zurück und beginne wieder bei eins.
🌿 Es geht nicht darum, möglichst schnell bis zehn zu kommen. Es geht darum, dir immer wieder einen Moment Aufmerksamkeit zu schenken.
Gedankenstille darf entstehen
Je mehr du versuchst, deine Gedanken wegzuschieben, desto anstrengender kann die Übung werden. Lass sie deshalb auftauchen und weiterziehen, ohne ihnen folgen zu müssen.
Mit jedem bewussten Zurückkehren zum Atem schaffst du Raum für eine kleine Pause im Gedankenstrom. Manchmal ist sie nur einen Augenblick lang. Auch das darf sein.
✨ Mein Tipp für deinen Alltag
Beginne mit zwei oder drei Minuten. Vielleicht morgens vor dem ersten Blick aufs Handy, zwischendurch oder abends im Bett.
Wenn du bei zehn angekommen bist, kannst du wieder bei eins beginnen. Du entscheidest, wie lange dir die Übung guttut. Zum Tagesausklang kann sie ein wohltuendes Ritual sein – ganz ohne den Anspruch, sofort einschlafen zu müssen.
👍🏻 Probiere es gleich aus: Lass für einen Moment alles stehen und liegen und schenke deinem nächsten Atemzug deine volle Aufmerksamkeit. 🥰
Lust auf eine längere Auszeit? 🌿
Manchmal tut es gut, sich bewusst mehr Raum zum Ankommen, Loslassen und Auftanken zu nehmen.
Bei meinem Mini-Retreats lade ich dich regelmäßig ein, den Alltag für eine Weile hinter dir zu lassen und dir selbst Zeit zu schenken. 🥰
Du möchtest dabei sein? Schreib mir eine kurze Nachricht und ich nehme dich gerne in meine Nesletter-Verteiler mit auf.
Albert Einstein sagte einmal: „Die einzigen wirklichen Feinde eines Menschen sind die eigenen negativen Gedanken.“



